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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 05 Okt 2007 11:31 
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Die Rechnung von Lemi ist korrekt. Am Duschkopf kann man aber auch von Winter auf Sommer umstellen. Dann wird weniger geheizt und somit auch weniger verbraucht. Zudem wird bei uns keine zwei Stunden am Tag geduscht. Zum Einseifen wird der Hahn abgestellt. Das spart nicht nur Strom, sondern auch Wasser.
Ich schätze den Anteil am Stromverbrauch auf ca. 1/3 und somit ca. 350 R$ im Jahr. Das dürfte etwa auch der Betrag sein, den der Kühlschrank verspeist. Der Rest geht auf Fernseher, Licht, usw.
Die Warmwasseranlage rentiert sich somit also in etwa 8-10 Jahren. Das wäre ein vertetbares Investment, denn man tut ja auch noch was für die Umwelt.
Für die Stromgewinnung aus Solarenergie sind die Batterien das Hauptproblem. Sie sind teuer und nach etwa 10 Jahren hin. Interessanter wäre eine Rückspeisung ins Netz - aber daran dürften wohl die Staatskonzerne in Brasilien kein Interesse haben. Eventuell können aber hier die CO2-Zertifikate etwas Abhilfe schaffen. Damit könnte man nämlich Geld verdienen.
Auch zur Energiegewinnung muss man beachten, dass es den "Grundbedarf" und den Spitzenbedarf gibt. Deshalb kann man niemals die ganze Stromerzeugung auf z.B. nur Wasserkraft verlegen. Der Spitzenbedarf kann viel besser mit Kohle- und Atomkraftwerken gedeckt werden. Die erneuerbaren Energien haben den Nachteil, dass eben Wind, Sonne und Wasser nicht direkt vom Menschen steuerbar sind....


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 05 Okt 2007 11:47 
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Salü Severino

Spitzen in der elektrischen Energieverteilung deckt man nicht mit Kohle oder Atomkraftwerke ab sondern mit schnellreagierenden Wasserkraftwerken oder Gasturbinen. Thermische Kraftwerke sind zu träge um die Spitzen zu decken.

Gruss


Felix


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 05 Okt 2007 12:30 
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Felix hat geschrieben:
Salü Severino

Spitzen in der elektrischen Energieverteilung deckt man nicht mit Kohle oder Atomkraftwerke ab sondern mit schnellreagierenden Wasserkraftwerken oder Gasturbinen. Thermische Kraftwerke sind zu träge um die Spitzen zu decken.

Gruss


Felix


Zufällerweise habe ich neulich genau ein Gegenbeispiel aus Deutschland gehört. Ein bekannter Trafo- und Motorenhersteller hat seine Werkhallen mit Solarzellen "zugedeckt", um die teuren Peak-Zeiten im Netz mit eigener Solarenergie abzudecken. Offenbar scheint es auch zu funktionieren.

Ein weiteres PRO für die Warmwasser-Solarenergie, um auf Severinos Argumentation, ist, dass man sorglos stundenlang duschen kann. Die o.g. Sparmassnahmen wie Sommerbetrieb oder Wasserhahn während des Einseifens zudrehen sind bei Brasilianerinnen höchst unbeliebt!!!

Ausserdem: Nichts geht über einen richtig heissen, dicken Duschstrahl! :wink:

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Lemi

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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 05 Okt 2007 12:37 
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Registriert: 17 Sep 2007 16:58
Beiträge: 5
Lemi hat geschrieben:

Ausserdem: Nichts geht über einen richtig heissen, dicken Duschstrahl! :wink:


Moin,
Dafür habe ich in der 2. Dusche einen Duschkopf für den Garten, so 30cm Durchmesser.
Und in Recife brauche ich keine Heizung - das macht bei der Hitze am meisten Spaß und kostet gar keinen Strom. :lol:

Kuddel

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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 07 Okt 2007 15:12 
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Registriert: 07 Okt 2007 13:31
Beiträge: 3
Hallo,

ich war Mai/Juni längere Zeit in Brasiliens Süden und beabsichtige wieder in wenigen Wochen dorthin zu fahren. Auch ich war einigermaßen überrascht über den Umgang mit Energie dort. Insbesondere den Duschkopf mit freischwebenden Stromkabeln fand ich überzeugend. Aber auch die nachts im Haus spürbaren tiefen Temperaturen durch fehlende Isolierung oder Wärmespeicherung haben mich nachdenklich gemacht. Es ist unglaublich, auf wieviel Lebensqualität dort verzichtet wird, wenn abends und nachts die Häuser auskühlen. Ich rede hier nicht von der armen Bevölkerung, deren Überleben überhaupt im Vordergrund steht, sondern auch gerade von Geschäftsleuten die sich durchaus besseres leisten könnten, es aber wohl nicht preisgünstig angeboten bekommen.

Nach meiner Einschätzung unterscheiden sich deutsche und brasilianische Verhältnisses grundlegend. Das Thema Einspeisung halte ich nicht für übertragbar auf Brasilien, u.a. auch wegen der schon hier zitierten Probleme. Auch in Deutschland ist das aus ökologischer und volkswirtschaftlicher Sicht noch lange nicht so toll, wie das immer dargestellt wird. Denn um beispielsweise das Stromnetz stabil zu halten halten die Energieversorger "Regelenergie" vor. Dies sind Kraftwerke, die im "warmen bis heißen Stand-by" laufen, d.h. Primärenergie (z.B. Kohle, etc.) verbrauchen, aber keine Sekundärenergie (Strom) einspeisen, so lange von Windkraftwerken, Solarzellen, etc. eingespeist wird. Fallen diese jedoch aus, muss geregelt werden, d.h. in Bruchteilen von Sekunden muss die Energie aus anderen Quellen kommen, da Netze keine Energie speichern können. Dies ist zwar eine technische Herausforderung, da sich die ausfallende Einspeisung nicht ankündigt, aber auch ein super Geschäft, da die Regelenergie die teuerste von allen ist und prima auf die Strompreise umgelegt werden kann, wie der Aktienkurs deutscher Energieversorger eindrucksvoll belegt. Ich habe einmal gehört, dass bis zu 70% der von Windkraftwerken erzeugten Energie als Regelenergie bereitgehalten wird. Dies würde dann bedeuten dass nur etwa 30% der alternativ erzeugten Energie zu einer Einsparung von Primärenergie führen würde.

Zu Felix: Für Regelenergie nutzt man in der Tat thermische Kraftwerke, die dazu einen Teil ihrer verbrannten (Primär-)Energie an den Generatorenschaufeln vorbei in die Umwelt leiten; je nach Bedarf mehr oder weniger. Mit Gasturbinen wäre es zwar möglich Primärenergie bedarfsgerecht zu verbrennen und die Energieeinspeisung mit dem "Gashebel" zu steuern und jeder Netzbetreiber wünscht sich die Dinger. Aber dagegen sprechen mehrere Gründe:
1. laufen Gasturbinen nicht bei jeder Drehzahl mit optimalem Wirkungsgrad.
2. werden die meisten Gasturbinen als sogenannte KWK-Anlagen genutzt, d.h. die Primärenergie muss zu mehr als 70% in Nutzenergie umgesetzt werden, da dies mit der Stromerzeugung allein nicht gelingt muss die Abwärme genutzt werden. Nur dann gibt es die KWK-Förderung durch höhere Einspeisevergütung. Strom- und Wärmebedarf stehen jedoch selten in irgendeinem Zusammenhang.
3. werden die meisten Gasturbinen auch aus Gründen der Lebensdauer zumeist im Dauerbetrieb gefahren, da die Turbinenteile (im Grunde vom Aufbau her ähnlich wie Flugzeugturbinen, die jedoch anders berechnet werden) im Regelbetrieb starken Belastungen ausgesetzt sind. Deshalb wird dies von den Investoren selten unterstützt.

Das volkswirtschaftliche und ökologische Problem ist somit nicht die Erzeugung selbst, sondern die Speicherung, bzw. die verbrauchsabhängige Bereitstellung von Energie. Dies ist um so leichter, je größer das Netz ist, weshalb man das ja in großen Netzen einigermaßen hinbekommt.

Für Brasilien fehlt mir die Phantasie, um überhaupt über eine Netzeinspeisung nachzudenken, schon allein wegen der Monopole, aber auch die Netzregelung dürfte wie schon zuvor in Deutschland einen Kulturwandel verlangen. Interessanter sind da aus mehreren Überlegungen autarke Netze, wie man sie ggf. in Fabrikanlagen, großen Wohnanlagen oder entlegenen Standorten (Chacras) finden wird. Einerseits läßt sich die Abhängigkeit von Monopolen damit begrenzen oder gar ausschließen. Andererseits besteht die Möglichkeit eingesetzte Primärenergie (Sonne in allen ihren Formen, wie auch Bioöl) mit hohem Wirkungsgrad zu verwerten.

Die entscheidende Frage lautet: "Wie bringe ich verschiedene kleine Energieerzeugungsanlagen dazu ein kleines Netz möglicht stabil mit alternativen Energien zu betreiben?" Dabei wird Strom immer nur ein (wenn auch wichtiger) Teil des zu deckenden Energiebedarfs darstellen.

Ich habe zu diesem Themenkreis bereits Kontakte hergestellt zu verschiedenen Herstellern (in Deutschland) von Solaranlagen (Wärme und Strom), Blockheizkraftwerken (mit Naturöl oder Alkohol) und auch interessierten technologischen Partnern und Politikern (in Brasilien). Kontakte zu interessierten Universitäten könnten auch sehr hilfreich sein, da über sie auch der Zugang zu weiteren Ressourcen möglich wäre. Ich würde mich über entsprechende Verbindungen sehr freuen. Ggf. lässt sich auch ein Treffen in Brasilien organisieren. Ich werde mich ab Mitte November an verschiedenen Orten dort aufhalten.

Ich finde übrigens den Einsatz von Solarzellen zum Betrieb von Klimaanlagen sehr reizvoll, da dort Strombedarf und Sonneneinstrahlung in sehr engem Zusammenhang stehen. Das sehe ich als das Thema für den Norden Brasiliens, während im Süden vermutlich eher eine wärmebedarfsgesteuerte Stromerzeugung im Vordergrund stehen dürfte.

Da sind viele nette Sachen vorstellbar.

Grüße

Hobo


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 23 Okt 2007 23:25 
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oi gente,

ich hatte jetzt mal bei uns im örtlichen Baumarkt ein Sonderangebot für eine Warmwasser-Solaranlage entdeckt. Ob es wirklich ein Super-Sonderangebot ist, weiss ich auch nicht, zumindest ist es aber mal eine Referenz was man ungefähr zu investieren hat.
Dateianhang:
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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 24 Okt 2007 15:17 
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Kein schlechter Preis. Allerdings gibt da nur 2 Kollektoren mit 400 l Tank. Und die Qualität muss man sich in Brasilien sowieso immer vor Ort anschauen.
Jedenfalls habe ich die billigste Variante so einer Warmwasseraufbereitung Mal mit Schläuchen und schwarz angemalten Pet-Flaschen gesehen.

EDIT: Habe den Link wieder gefunden: http://www.aondevamos.eng.br/projetos/M ... _Alano.htm


Dateianhänge:
Aquecedor de PET.jpg
Aquecedor de PET.jpg [ 14.79 KB | 993-mal betrachtet ]


Zuletzt geändert von Severino am 26 Okt 2007 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 24 Okt 2007 17:10 
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Hobo schrieb:
Zitat:
Kontakte zu interessierten Universitäten könnten auch sehr hilfreich sein, da über sie auch der Zugang zu weiteren Ressourcen möglich wäre. Ich würde mich über entsprechende Verbindungen sehr freuen. Ggf. lässt sich auch ein Treffen in Brasilien organisieren. Ich werde mich ab Mitte November an verschiedenen Orten dort aufhalten.


Ein gewisser Stefan Krauter ist an der UEC (Universidade Estadual do Ceará) tätig und dürfte ein interssanter Ansprechpartner im universitärem Bereich sein.
Weiss allerdings nicht ob das noch aktuell ist.
hierzu ein Link, der Dich vielleicht interessiert.

http://www.cresesb.cepel.br/publicacoes/download/Info10_pag18-19.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 27 Mär 2008 14:00 
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Hi,

ich bin neu im Forum.....
Bin Deutscher und lebe im Süden von Brasilien.
Das Thema alternative Stromquellen und der Einsatz in Brasilien interessiert mich sehr. Ich hatte damit bisher nur am Rand zu tun und es fehlt mir bisher noch die Sachkenntnis aber ich finde dass es für die Zukunft vor allem hier in Brasilien ein sehr wichtiges Thema ist. Es gibt das Einspeisegesetz PROINFA. Was ist damit möglich ?
"Das verabschiedete brasilianische Einspeisegesetz (PROINFA) macht Investitionen in regenerative Energien auch ökonomisch interessant. Die Regierung in Brasilia fördert landesweit Projekte im Bereich von Windenergie, Kleinwasserkraftwerke und Biomasse nun bis zu einer Kapazität von jeweils 1100 Megawatt (MW): Pro erzeugter Megawattstunde (MWh) gibt es für Windenergie – je nach Auslastung – 180 bis 240 Real (1 Real = 0,30 ¤), für Wasserkraft 117 Real und für die energetische Verwertung von Biomasse 94 (Zuckerrohrreste) bis 169 (Deponiegas) Real."
Ich habe bereits Kontakt zu Firmen aus den Branchen Solar- und Windstrom in Deutschland aufgenommen.
Ich würde mich sehr über einen Austausch mit ebenfalls Interessierten sehr freuen. Vielleicht kann man ja zusammen etwas hier in Brasilien aufbauen.

gruss
energia


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 22 Okt 2008 16:27 
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Registriert: 22 Okt 2008 16:10
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Hallo Lemi,

das ist zwar nun eine schon lange existierendes Thema, aber ich bin gerade erst darauf gestoßen. Habe die Gedankengänge von Euch auch alle schon gehabt. Brasilien ist prädestiniert um mit Sonnenenergie zu arbeiten. Ich habe selber mehrere Jahre in Brasília gelebt und bin seit 1 Jahr zurück in Deutschland. Arbeite nun für eine Firma, die führend ist in der Planung und Realisierung von Fabriken für die PV-Industrie. Wir arbeiten weltweit und haben auch in Deutschland zahlreiche Kontakte zu Universitäten.
Meinst Du, dass die PUC Minas noch Kontakte sucht? Vielleicht ergibt sich daraus eine interessante Zusammenarbeit.

Abraços


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 26 Okt 2008 12:39 
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semprebuscando hat geschrieben:
Hallo Lemi,

das ist zwar nun eine schon lange existierendes Thema, aber ich bin gerade erst darauf gestoßen. Habe die Gedankengänge von Euch auch alle schon gehabt. Brasilien ist prädestiniert um mit Sonnenenergie zu arbeiten. Ich habe selber mehrere Jahre in Brasília gelebt und bin seit 1 Jahr zurück in Deutschland. Arbeite nun für eine Firma, die führend ist in der Planung und Realisierung von Fabriken für die PV-Industrie. Wir arbeiten weltweit und haben auch in Deutschland zahlreiche Kontakte zu Universitäten.
Meinst Du, dass die PUC Minas noch Kontakte sucht? Vielleicht ergibt sich daraus eine interessante Zusammenarbeit.

Abraços


Auf jeden Fall!

Falls du daran interessiert bist Kontakt aufzunehmen, vermittle ich dir gerne Ansprechpartner, Telefon, E-Mail usw.

Die Leute suchen dringend Kontakte nach Deutschland, da man hier weiss, dass DE Technologiefuehrer ist und man in Brasilien unbedingt in die Entwicklung erneuerbarer Energien investieren will. Es gibt auch Kontakte zwischen der PUC und einem bras. Solaranlagenhersteller (auch glaube, der hiess GREEN ... bin mir aber nicht so sicher).

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Lemi

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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 26 Jul 2009 22:08 
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Registriert: 26 Jul 2009 21:34
Beiträge: 1
Hallo Leute,

ich lebe nun seit fast 2 Jahren hier im Norden - in und am Amazonas. Ich habe durchaus mehrere liquide Interessenten an Solarenergie. Ich selbst wuerde gerne als Distribudor und Installateur fungieren, habe aber aktuell keinerlei Ahnung diesbezgl.!
Wie sieht denn die momentane Situation aus.
Hier im Norden sind 500 bis 1000 Real im Monat fuer Stromrechnungen schnell zusammen, ein paar Klimaanlagen u. a. elektronik.
Die liquiden Leute, und das sind nicht wenige, bezahlen den Strom auch regulaer und absolut serioes, wobei man ja hier den Strom klauen kann oder den Zaehler manipulieren....
Aber eben diese Leute, und viele sind auch im Interior mit Dieselgeneratoren haben sehr grosses Interesse an Alternativen, was es aber bislang nicht gibt, oder eben schon, aber keiner weiss davon.
Selbst eine Anlage was 20.000 Real kostet ist kein Problem, da sich bei einer Stomrechnung von 500 Real im Monat das ganze schnell bezahlt macht.

Mir ist von der Zeit in deutschland bekannt das groessere Solarzellen, z.bsp. bei Bauernhoefen den ganzen Ortsteil mit versorgen koennen an Strom..
das wuerde bedeuten, die Abnehmer koennten wiederum Strom verkaufen...

Ein Test-Exempel waere auesserst foerderlich...
Ich freue mich auf Resonanz


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 Betreff des Beitrags: Re: Solarenergie in Brasilien
BeitragVerfasst: 01 Aug 2009 17:58 
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Registriert: 01 Aug 2009 15:26
Beiträge: 1
Hallo alle miteinander,

bin seit heute neu im Forum und habe den Beitrag erst heute gelesen.
Falls jemand Interesse an Solar- und Windenergie hat, bitte melden - von Berufs wegen beschäftige ich mich damit.

Gruß
Ben G


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